Das Selbstkonzept bzw. das Selbstbild eines Menschen entsteht in den frühen Jahren seines Lebens und wird durch die Beziehungsbotschaften geprägt. Auch im späteren Leben können Beziehungsbotschaften das Selbstbild eines Menschen prägen, sofern diese Botschaften oft wiederholt werden.

Was sind Beziehungsbotschaften?

Beziehungsbotschaften werden via Nachrichten (verbal und non-verbal) von einem Sender (z.B. Mutter, Vater, Lehrer, Freund, Geschäftspartner, Gruppe, Staat, Werbung, Schulen, allg. der Umwelt) gesendet. Beziehungsbotschaften sind immer Teil einer Nachricht und geben dem Empfänger hinweise auf folgende Fragestellungen:

  • Wer bin ich?
  • Was macht mich aus?
  • Was macht mich Glücklich?

 

Beispiele negativer Beziehungsbotschaften

Arbeitswelt

Beziehungsbotschaften in der Arbeitswelt können prägend aber auch schädlich sein. Wenn Sie mit negativen Botschaften

  • Du machst das alles falsch
  • Du bist der Stelle nicht gewachsen
  • Du bist ein Idiot/ bist dumm

 

Werbung

In der Werbung werden meist nonverbale Beziehungsbotschaften gesendet. Die glücklichen Menschen in der Werbung lassen uns in dem Glauben, dass z.B. ein neues Auto, ein eigenes Heim, das neuste Mobiltelefon, etc uns glücklicher machen. Wie oben beschrieben, wirken diese Botschaften bei vielen Wiederholungen.

Botschaften Die Sie durch die Werbung erhalten:

  • Du bist nur glücklich wenn Du etwas besitzt (ein neues Auto, ein Haus, etc)

 

Eltern

Insbesondere Eltern haben großen Einfluss auf das Selbstbild der heranwachsenden Menschen. Folgende Aussagen mindern das Selbstbild des Kindes:

  • Aus Dir wird nie was!
  • Dummkopf!

Selbstkonzept/ Selbstbild positiv optimieren durch Vermeidung negativer Beziehungsbotschaften

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.